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Archiv der Einträge: Dezember, 2011
  • Stasi-Tätern geht es heute besser als den Opfern//29.12.2011

    Meinen betreuten Stasiopfer, geht es leider so wie unten beschrieben. Um jeden Cent muß mit den Behörden gefeilscht werden. Wenn da im Lande Brandenburg noch Richter über die Stasiopfer entscheiden können, wird nie gerecht entschieden. Es steht aber den Opfern zu, es gibt viele Entschädigungsmöglichkeiten.Ich kann helfen.
    Die leider nicht allen bekannt sind, aber Opfer können sich nach wie vor bei mir melden, auch wenn ich nicht mehr im Stasiopfer-Selbsthilfeverein bin. Meine Arbeit tu ich weiter für SED- und Stasiopfer sowie für alle die mit Zwangsadoption zu tun hatten, oder deren Kind entführt oder für tod erklärt wurde.Eure Heidi Stein, kaiheidi1@gmx.de
    Buch von Katrin,24.10.2011 ein Buch von Katrin Behr, welches die Zwangsadoption darstellt und die ganzen üblen Machenschaften der DDR aufzeigt.
    Zur Zeit lese ich das Buch von Roberto Yanez/Honecker

    Die dunkle Seite der Aufarbeitung: Millionen Stasi-Akten sind seit 1991 öffentlich. Aber vielen der eigentlichen verantwortlichen SED-Kader gelangen neue Karrieren.

    Auf den ersten Blick nötigen die Zahlen Respekt ab: Seit das Stasi-Unterlagen-Gesetz am 29. Dezember 1991 in Kraft trat, haben fast drei Millionen Bürger die Akten eingesehen, welche die SED-Geheimpolizei über sie geführt hatte. Insgesamt bearbeitete die vor 20 Jahren gegründete Gauck-, dann Birthler-, jetzt Jahn-Behörde sogar mehr als doppelt so viele Anträge.

    Ein Haftrichterraum in der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) Denn neben der persönlichen Akteneinsicht wurden fast 1,8 Millionen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes auf eine Verstrickung mit dem ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit überprüft; hinzu kamen eine knappe halbe Million Fälle aus der Wirtschaft, zudem Renten- und Entschädigungsansprüche sowie Anfragen der Presse und von Wissenschaftlern.

    Viele ehemalige Stasi-Spitzel setzten ihre Karriere fort

    Auch beschränkt sich der kritische Umgang mit der SED-Diktatur nicht auf die Stasi-Unterlagen: Seit 1998 hat die Stiftung Aufarbeitung 2236 Projekte zur DDR-Vergangenheit mit rund 31,6 Millionen Euro gefördert. Auch die authentischen Orte der ostdeutschen Diktatur verzeichnen steigende Besucherzahlen. So gesehen scheint die Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Erfolgsgeschichte zu sein.

    Allerdings kann man auch eine ganz andere Rechnung aufmachen. Denn obwohl es seit 1990 mehr als 100.000 Ermittlungsverfahren gegen ehemalige SED- und Stasi-Funktionäre gab, haben die Richter gerade einmal 46 Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt; tatsächlich ins Gefängnis mussten davon nur 40, die zudem fast ausnahmslos den im Rechtsstaat üblichen Strafnachlass bekamen.

    Viele ehemalige Angehörige der SED-Geheimpolizei setzten im wiedervereinten Deutschland ihre Karrieren sogar fort; selbst im Staatsdienst. Und noch immer arbeiten ausgerechnet in der Stasi-Unterlagen-Behörde mehr als 40 ehemalige hauptamtliche Stasi-Leute. Erst der seit knapp einem Jahr amtierende dritte Bundesbeauftragte Roland Jahn will diesem Missstand abhelfen – und muss sich deshalb von SPD wie Grünen schmähen lassen. Übrigens ganz im Sinne der zur Linkspartei umkostümierten SED.

    Aufarbeitung der SED-Diktatur zeigt ein ambivalentes Ergebnis

    Geradezu deprimierend ist die Situation der DDR-Aufarbeitung, wenn man das Schicksal einzelner SED-Opfer betrachtet. So bekommen sie erst seit 2007 und nur nach oft erniedrigenden bürokratischen Formalien eine Sonderrente von maximal 250 Euro im Monat, sofern sie ihre Bedürftigkeit nachweisen.

    Hingegen kassieren seit anderthalb Jahrzehnten viele Angehörige der einstigen SED-Elite üppige Pensionen, die weit über dem Rentenniveau früherer DDR-Normalbürger liegen. Wer den Stand der Aufarbeitung der sozialistischen Diktatur auf diese Weise betrachtet, muss sie als gescheitert empfinden.

    Paradoxerweise stimmt beides: Die Auseinandersetzung mit der ostdeutschen Diktatur ist sowohl eine "Erfolgsgeschichte" als auch "misslungen". Noch nie zuvor in der Weltgeschichte hat ein Land die vorangegangene Diktatur vergleichbar intensiv und rechtsstaatlich aufgearbeitet – und trotzdem bleibt das Ergebnis höchst unbefriedigend.

    Hat Deutschland aus der Aufarbeitung der Nazi-Herrschaft, die oft ebenfalls als ungenügend wahrgenommen wird, gar nichts gelernt? Der eigentliche Fehler liegt in der moralisch aufgeladenen Erwartungshaltung. Denn man kann Vergangenheit niemals "bewältigen". Ausgelöschte Existenzen oder beschädigte Lebenswege lassen sich durch nichts und niemanden "wiedergutmachen".

    Die Täter sind immer im Vorteil

    Auch die Erwartung, Verbrechen in einem aus Sicht der Geschädigten "gerechten" Sinne zu ahnden, ist unrealistisch. Bestrafen kann ein Rechtsstaat, wenn er sich selbst ernst nimmt, nämlich immer nur entsprechend den ganz eng ausgelegten eigenen Regeln.

    Deshalb sind die Täter eines vergangenen Unrechtsregimes immer im Vorteil: Sie kommen in den Genuss all jener Vorteile, die sie ihren Opfern stets vorenthalten haben. Das Gleiche gilt, so schwer das auch zu akzeptieren sein mag, für die materielle Versorgung.

    Eben weil der Rechtsstaat kein "Rentenstrafrecht" kennt, wie lautstark frühere DDR-Funktionäre und manche Politiker der Linkspartei bis heute auch das Gegenteil behaupten mögen, wird sich "gefühlte Gerechtigkeit" niemals realisieren lassen.

    Die Stasi rückte in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

    Zieht man nach 20 Jahren Bilanz der DDR-Aufarbeitung, fällt das Ergebnis also ambivalent aus: Die Konzentration auf die geheimnisvolle "Krake" Stasi hat unser aller Wahrnehmung des Unrechtsstaates DDR verbogen. Es ist wahrscheinlich, bisher aber nicht nachweisbar, dass Hans Modrow und Gregor Gysi Anfang 1990 genau das beabsichtigten.

    Jedenfalls rückte die Stasi in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, während sich die Reste der vormaligen Staatspartei dank ihres verbliebenen Vermögens im vereinigten Deutschland etablieren konnten. Dabei war die Stasi nie etwas anderes als "Schild und Schwert" der SED.

    Zudem rettete der geschickt auf die ehemaligen Geheimdienstler und wenige frühere SED-Spitzenfunktionäre gelenkte Volkszorn Hunderttausenden Genossen auf allen Ebenen der ostdeutschen Gesellschaft ihre Positionen. Ein der "Entnazifizierung" nach 1945 auch nur entfernt ähnlicher, wenigstens zeitweiliger Elitenwechsel in Verwaltung und Wirtschaft ist im letzten Jahr der DDR nicht einmal versucht worden.

    Die Opfer brauchen die Anerkennung ihres Schicksals

    Bei allen Unzulänglichkeiten: Für die Aufarbeitung des SED-Regimes in den vergangenen zwei Jahrzehnten stellt das Stasi-Unterlagen-Gesetz einen Meilenstein dar. Erstmals nach dem Ende einer Diktatur wurden Archive einer Geheimpolizei zugänglich gemacht.

    Trotz der teilweise irreführenden Fokussierung auf den Repressionsapparat Stasi geht aus dieser Hinterlassenschaft hervor, wie das SED-Regime insgesamt funktionierte. So wichtig die Ahndung von Verbrechen einer überwundenen Diktatur auch ist, so notwendig deren Opfer die Anerkennung ihres Schicksals brauchen: Der wichtigste Aspekt jeder Auseinandersetzung mit Vergangenheit ist Lernen für die Zukunft.

    Trotz aller Stasi-Altlasten braucht niemand in Deutschland die Wiederkehr einer Parteiendiktatur zu befürchten. Die Demokratie erweist sich als stabil. Diese Stabilität ist auch, vielleicht sogar vor allem, ein Ergebnis des ernsthaften Umgangs mit der Erfahrung zweier Diktaturen. Um diese Leistung realistisch einzuschätzen, muss man nur über Deutschlands Grenzen hinausschauen.

    http://www.welt.de/debatte/article13786444/Stasi-Taetern-geht-es-heute-besser-als-den-Opfern.html

  • Stasi-Forscher will Verbot von DDR-Kostüm-Spektakel//27.12.2011

    Heimkinder,30.12.2010

    Schon vor einigen Jahren habe ich in der Presse meinen Unmut zu den Artikeln, mit für Stasiopfer verhöhnender, Ostreklame geäußert. Es tut nicht Not, Seife von Margot oder ähnlichem, in den Läden einzukaufen. Ich denk das menschenunwürdige Regiem ist vorbei und wir müssen dem nostalgischen Geplänkle nicht unterliegen. Früher sind Leute ins Gefängnis gekommen die mit Westprodukten handelten oder welche hatten. Ich mußte einmal aus der Schule nach Hause mich umziehen, da hatte ich Kordhosen mit einem weiten Schlag an. Einmal wurde meine Jeans kritisiert.
    Meine Tochter Silvia wurde in der Schule von der Lehrerin aufgefordert ein T-Shirt auszuziehen mit einem Aufdruck von Komikfiguren aus dem Westen. Und jetzt wollen die uns die DDR-Nostalgie aufdrängen, dass darf nicht sein. Sie haben bei Ihren Tagungen, den sozialistischen Gruß u.ä. Sachen, dass sollen sie in Ihren Kämmerlein machen aber nicht an die Öffentlichkeit tragen.
    Wir Opfer und da spreche ich wohl für Alle wollen das nicht. Heidi Stein

    Hubertus Knabe: "Das ist nicht nur geschmacklos, sondern verletzt auch die Würde der Opfer"

    Stasi-Forscher will Verbot von DDR-Kostüm-Spektakel

    27. Dezember 2011 05.00 Uhr, BZ

    Der Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, fordert ein Verbot des öffentlichen Zurschaustellens von Uniformen und Hoheitszeichen des DDR-Regimes.

    "Wir erleben in Deutschland seit Jahren einen zunehmend achtlosen Umgang mit Überbleibseln der kommunistischen Diktatur", so Knabe.Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz: An allen touristischen Brennpunkten posieren Schauspieler in Uniformen der SED-Macht. "Das ist nicht nur geschmacklos, sondern verletzt die Würde der Opfer dieser Diktatur", sagt der Stasi-Forscher über das DDR-Kostüm-Spektakel.Laut Knabe gibt es kein anderes Land, in dem "man in den Uniformen einer gestürzten Diktatur auf der Straße frei herumspazieren kann".

    Das wirft seiner Ansicht nach kein gutes Licht auf Deutschlands Umgang mit seiner kommunistischen Vergangenheit. Hier seien bislang nur die Nazi-Symbole verboten. Knabe forderte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) deshalb auf, die rechtlichen Voraussetzungen für ein Verbot des öffentlichen Tragens von DDR-Uniformen und Hoheitszeichen zu schaffen. Auch die kommunalen Ordnungsämter und Genehmigungsbehörden seien in der Pflicht.

    http://www.bz-berlin.de/archiv/stasi-forscher-will-verbot-von-ddr-kostuem-spektakel-article1348753.html

  • Neues von Roberto, http://polskaweb.eu/das-mysterium-michael-ballack-9467722126.html //26.12.2011

    Liebe Blogleser,

    ich hoffe Ihr habt alle ein Frohes Fest gehabt.

    eigentlich wollte ich nichts über Weihnachten schreiben, aber der Link den ich Euch hier zum öffnen
    bringt mich wieder auf das Thema zurück ob Roberto Yanez doch mein Sohn Dirk ist.
    Z.B. stehen in dem Artikel wiedermal 2 Geburtsdaten von Roberto und das macht die Sache für mich wieder zum weiterforschen in Richtung Enkel von Honeckers. Hier wird wiedermal aufgezeigt wie sich die DDR und andere Größen verhalten haben und Dinge manipuliert haben.Mit Kuba,der RAF und anderen die die DDR als Schlupfloch auftaten. Die eigenen Bürger wurden eingesperrt, die Kinder weggenommen un d wer weiß wo diese armen Seelen ohne ihrer leiblichen Eltern hingekommen sind.Tagtäglich denke ich an diese Menschen, die soviel Leid ertragen mussten und noch müssen, weil keiner an der aufdeckung dieser damalige Mißstände interessiert ist. Ich werde mich weiterhin für diese Menschen zur Verfügung stellen. Den jedes gestohlene Kind könnte auch mein Kind sein. Ich weiß dass es auch jetzt in der "Demokratie", solche Zwangsadoptionen gibt und auch dagegen müssen wir angehen und mehr als Gruppe auftreten. Denn jeder Protest im Blog oder im Netz überhaupt bringt uns nicht voran. Laßt uns nächstes Jahr 2012 zusammen einen Weg finden.
    Für Infos stehe ich Euch unter: kaiheidi1@gmx.de gern zur Verfügung.
    Eure Heidi

    http://polskaweb.eu/das-mysterium-michael-ballack-9467722126.html

    Michael Ballack der Enkel von Erich Honecker ?

    Es war eigentlich momentan nicht unsere Absicht das Leben eines ostdeutschen Fußball- Nationalspielers unter die Lupe zu nehmen, obwohl wir bereits unzählige Indizien dafür besitzen, dass alle sog. Weltklassesportler von undurchsichtiger Abstammung sind und viele von ihnen ihre "Klasse" hauptsächlich nach Doping und Medienjubel genießen. Einer der da aus unserer Sicht den Jubel mit Sicherheit nie voll wert war z.B ein Franz Beckenbauer, den man auch den "Kaiser" nannte, was wohl nicht alleine der Grund sein dürfte warum man heute seine Nachkommen sogar im britischen Adelsverzeichnis "Peerage" unter ihren dritten Vornamen findet. Auch unser Mann aus Chemnitz, Michael Ballack ist sicher ein guter Fußballer, aber zu den besten der Welt gehört und gehörte er sportlich und in Wirklichkeit auch niemals. Er muss also sein Glück und Geld auch anderen Hintergründen verdanken als nur dem Sport. Aus unserer Erfahrung heraus sollte er also zumindest einem wichtigen und weltbekanntem Clan angehören, der hier seinen Einfluss auf Erziehung und Karriere des ?Sachsen? gemacht hatte. Aber wenn wir uns in der Redaktion nicht über die so undeutsch klingenden Familiennamen "Ballack" und "Lambe" (Der Mädchenname seiner Ehefrau) deutsch-polnisch gezankt hätten, könnten wir Ihnen heute mit Sicherheit (noch) keine bedeutenden Ergebnisse zum Mysterium Michael Ballack vorlegen. Wer ist er also wirklich, wer ist seine Familie und wie kommt es dass er so undeutsch aussieht und handelt ? Auf der Suche nach derartigen Hintergründen sind wir auch auf enge Verbindungen der Honeckers und Castros in Chile gestossen und Erichs einziger Enkel Robert Yanez Betancourt ist offenbar ein Fake. Ist Michael Ballack der wahre Sohn Sonja Honeckers ?

    Ballack Balart Castro

    In Ballack schlägt kein deutsches Herz

    Das Mysterium Michael Ballack besteht auch daraus, dass er bis auf zwei, drei Bildchen eigentlich überhaupt keine Beweise über seine Kindheit und Jugend mit diesen Namen hat. Seine angeblichen Eltern, Stephan and Karin Ballack, ein Ingenieur und eine Sekretärin, wurden noch nie irgendwo gesehen. Es existieren keinerlei Fotos von ihnen und im gesamtem Internet gibt es nur den Hinweis, dass sie aus Görlitz gekommen sein sollen. Seine Herkunft ist somit erst einmal rätselhaft und bekannt wurde er den Fußballfans weniger in Chemnitz wo er in der 2. Liga spielte, sondern beim FC Kaiserslautern nunmehr Trainer Otto Rehhagel die Rolles des Vaters für ihn übernahm. Für die Pfälzer war Michael in zweierlei Hinsicht ein Exot, einmal wegen seinem südländischen Aussehen und dann natürlich auch durch den umwerfenden sächsischen Akzent, den er dann zuerst auch noch mit dem hinzugewonnenen pfälzer Platt vermischte. Die Sonne im ersten Sommer beim FC ließ ihn dann denn auch fast so aussehen wie einen südamerikanischen Gaucho. Aber es war nicht sein Aussehen, dass ihm während seiner Pfalztournee die Frau seines Lebens bescherte, sondern sein Ersatzvater "König Otto": "ich hab da Jemanden für Dich". Simone Lambe, eine Studentin bzw. Kellnerin, deren Herkunft aber nicht ebenso unklar ist, wie die ihres heutigen Ehemannes. Inzwischen haben die beiden Liebenden 3 gemeinsame Kinder, die passend zum Aussehen ihres Vaters Michael, Emilio, Jordi und Luis Ballack getauft wurden.

    Junge Ballack unter Otto Rehagel

    Alfie Lambe und die kubanische Revolution

    Warum dann auch noch der dann Kapitän der deutschen Nationalmannschaft nicht einmal seine Hunde oder den Hamster Hans, Waldi oder Frank nannte, sondern auch diesen spanische Namen verpasste, werden sie wohl erst zum Ende unseres Artikels zum Thema Ballack verstehen. Bis dahin haben wir aber schon einmal einige kleinere Indizien, dass in dem weltbekannten Fußballer aus Sachsen vielleicht gar kein deutsches Herz schlägt. Muss es momentan aber auch nicht, denn Michael kämpft ja nun für einen britischen Club und seine Kinder schwärmen sowieso nicht für die deutsche, sondern spanische Nationalmannschaft bzw. den FC Barcelona. Und z.B. der Name Jordi gehört zu der spanischen Metropole wie der Sepp zu den Bayern. Aber egal auch wie der Hund der Ballacks getauft wurde, über diesen gab es auch keinen Weg mehr als das bereits bekannte spärliche Wissen über seine aussersportliche Existenz und Herkunft zu erfahren. Also musste die Frau ran, denn ihr Familienname war uns als "Lambe" aber auch "Lamb" schon öfters in den Medien, dem Showgeschäft und der Politik aufgefallen. In unseren Datenbanken fanden wir hierzu auch einen Mann den wir mal "Alfie" nennen, in Wirklichkeit aber hiess er Alfons Lambe, ein Kleriker, Missionar den man später auch selig sprach, obwohl er einer der übelsten Verschwörer der "Revolutionen" in Lateinamerika und der Karibik war und nicht zufällig 20 Tage nach ihrem Ende (21. Januar 1959) in Buenos Aires "verstarb".

    Viva la Revolucia

    Wer ist Simone Lambe wirklich ?

    "Alfie" passt denn auch zur "Michael Ballack" Story wie auch zwei Damen aus dem Lambe-Clan die "Gott sei Dank" zur Stunde noch unter den Lebenden weilen. Beide stammen wie schon der "Heilige Alfons" aus dem irischen Dublin, wo früher sich schon ein Alois Hitler-Dowling als Kellner sein Brot verdient haben soll. Die eine heisst Lisa Lambe, die andere Rebekka Lambe. Sie sind beide mehr oder wenig freischaffend als Schauspielerinnen und in der Politik tätig. Lisa soll zur Zeit in der Schweiz sein, Rebekka macht angeblich in Steffi Grafs Nevada die Demokraten unter Eisenhower- Double und Senator Harry Reid wieder flott. Man muss nicht mehrmals hinsehen um zu erkennen, dass die beiden zumindest Schwestern oder sogar nur eine einzige Person sind. Das machen unsere Verschwörer öfters so, das Rollenspiel, aber niemand oder nur wenige merken dies. Und Simone Lambe Ballack macht das Duo zum Trio, sie sieht hunderprozentig so aus wie die US- Politikerin und mindestens 95 prozentig auch wie Lisa Lambe, die ihr Aussehen sehr stark mit Make-Up beeinflusst. Aber schauen Sie sich doch einfach diese Fotos mal an und vergessen Sie einfach das Substantiv "Zufall". Die Bilder sind mehr als eindeutig und wir wissen genau wie die Clans arbeiten. Es passt wieder einmal alles und deshalb muss auch Herr Ballack passend gemacht werden.

    Lambe Sisters

    Balart klingt wie Ballack .....

    "Alfie", Süd- und Mittelamerika, die Haar- und Hautfarbe Michaels aus der DDR, sowie die kubanische Revolution sind ja schon einmal Anhaltspunkte. Am 26. September 1976 wurde unser Protagonist in Görlitz geboren, zog aber dann mit seinen Eltern nach Karl Marx Stadt, dem heutigen Chemnitz. Zwei Jahre vor ihm, also 1974, war hier auch angeblich der Sohn einer gewissen Sonja Feist und eines Leo Yáñez Betancourt geboren worden ... Honeckers Enkel Robert. Der Betancourt- Clan in Frankreich (L. Oreal, Mitterand u.a.) Chile und anderen lateinamerikanischen Staaten hat sich natürlich auch gefreut über den Nachwuchs, obwohl man heute Probleme damit zu erklären wie aus der kleinen Honecker Tochter und dem schmächtigen Vater Leo später ein so bulliger Kerl wie Roberto Yanez Betancourt werden konnte. Sonja Honnecker hatte unter dem Mädchennamen ihrer Mutter in Karl Marx Stadt und Dresden studiert um nicht erkannt zu werden. Sie hatte ein Faible für ihre lateinamerikanischen Kommilitonen, speziell für die Kinder der in ihrer Heimat als Revolutionäre verkleideten Aristokraten, aber auch für die von noch regierenden Diktatoren, da ja sowieso Freund und Feind untereinander verwandt und verschwägert waren. Einer ihrer engsten Freunde war ein gewisser Herr Balart, der seinen vollen Namen "Fidel Castro Diaz-Balart" und seine "edle" familiäre Herkunft wohlüberlegt verschwieg.

    Sonja Feist Betancourt

    Sonja Honecker und rechts Ehemann Leo Yanez Betancourt

    Roberto Honecker ist ein Fake

    Auf dem nachfolgenden Foto sehen Sie deutlich dass Roberto, wenn überhaupt, auf seine Mutter kommen muss. Die aber hatte die Nase ihres Vaters Erich, wobei Großmutter ?Hexe? Margot wenn sie lachte auch schon mal Ballack- Nasenflügel hatte. Aber nicht nur das Aussehen des angeblichen Honecker Enkels ist unpassend. Es sind eine ganze Reihe von Indizien und Beweisen dazu, dass Strassenmusikant Roberto Yáñez Betancourt weder Musiker, noch der Enkel des Tyrannen Honecker aus der DDR ist. Aber wer ist denn dann das Baby welches Tochter Sonia 1976 oder 1974 zur Welt brachte und warum gibt es keine Fotos des Vaters ? ?Polskaweb? ist sich sicher dass Michael Ballack ein Castro-Balart ist und wir glauben auch seinen Vater in Havanna gefunden zu haben, wohin er manchmal genau wie Fidelito zu Demonstrationen und Besuchen über Chile kommt. Kurioserweise leben die Balarts auch noch unweit der Honecker Residenz am Rande von Santiago de Chile.

    Honecker Enkel

    Fidel Castro jr. im Ballack- München

    Und die DDR war nicht nur Rückzugsgebiet für Terroristen der RAF usw. sondern auch für mächtigere Verschwörer und ihre Familien aus aller Welt. Auch spätere Diktatoren wie Fidel Castro kamen zur Ausbildung hierher und nicht etwa nach Moskau, wie man allgemein behauptete. Balarts Vater, Kubas Fleischwolf Fidel Castro hat viele Kinder und Enkel, einer von diesen studierte ausgerechnet denn dann auch in München als Michael Ballack beim FC Bayern unter Vertrag stand, und Vati Fidelito machte hier gleichzeitig seine Geschäfte. Ist Fidel Castro jr. möglicherweise der Vater des weltbekannten Fußballers, ist Erich Honecker sein Großvater, oder gibt es noch weitere infrage kommende familiäre Konstellationen mit den Castros und Ballacks / Balarts ? Die bekannteste deutsche Terroristin Ulrike Meinhof wurde denn auch ausgerechnet im Geburtsjahr Michaels (1976) in ihrer Zelle im Gefängnis Stuttgart-Stammheim erhängt aufgefunden, obwohl sie zu jenem Zeitpunkt bereits im Tal der Ahnungslosen bei Dresden "herumschwirrte", wo ihr denn sicher auch mal ein getarnter Castro über den Weg lief.

    Castro Enkel
    Fidel Castro Junior mit einem seiner Söhne in München (links)

    Den gesamten Artikel mit allen Fotos und anderem Beweismaterial gibt es im Laufe des Abend für unsere Abonnenten per PDF-Mail. Danach werden Sie wohl auch glauben, dass Michael Ballack ein Castro-Honecker sein muss.

    Miguel Balart London 2010

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  • Frohes Weihnachstfest 2011//24.12.2011

    Weihnachtskatze,24.11.2011

    Allen Lesern meines Blogs und Gästen,
    wünsche ich ein Frohes, besinnliches Weihnachtsfest.
    Dank für Ihre Treue und vor allem den Mut den Sie mir immer wieder machen, es hilft so sehr in Zeiten
    wo ich am Boden bin, weil die Nachrichten oder DNA-Befunde schlecht waren.
    Ich denke gerade heut an die vielen Kinder, Eltern und Geschwister die durch Krieg und Diktaturen aus einander gerissen wurden. Und ihre wahre Identität nicht kennen.
    Ich denke an die vielen Soldaten, die für Deutschland ihr Weihnachten in ausländischen Schützgräben liegen und nicht mit Ihren Lieben feiern können. Und am meißten denke ich heute an meinen Sohn Dirk, der da irgendwo in der Welt ist und nicht weiß, dass seine Mom sich nach ihm sehnt.
    So soll es sein und Freiden auf Erden wenn möglich, ihr Waffenbauer und Hersteller von deutschen Waffen habt doch auch Kinder und Enkelund Familien, zerstört doch nicht das Leben anderer.

    Eure heidi stein

  • IP: Nummer??????/22.12.2011

    Bautzen II 007 in bautzen II, meine ehemalige zelle, 2011

    Ich hatte es gehofft, das diese/er Mitmensch so ein arger, armer Mensch ist.
    Es war vielleicht ein Fehler zu antworten, aber Ihr sollt doch mal wissen mit was ich mich rumärgern muss.
    Selbst habe ich nie um Mitleid von anderen gewollt oder dies angepeilt, nein ich nehme alles selbst in die Hand und versuche zu helfen.

    Aber ich verzeih auch Menschen die ne Klatsche haben, sowie der Schmutzfink aus der Mail.

    Meine guten Wünsche zu Weihnacht, das Fest der Liebe auch solch armen Wesen.

    Und meinen lieben Bloglesern noch zwei Vorweihnachtstage
    HeidiBautzen II 007

  • Neider oder Stasitäter oder dummer Mensch/22.12.2011

    Tag der verm.Kdr. 18.05.2011 011 das große Plakat hat allein schon 350,-- Euro gekostet

    Hier mal wieder ein/er der es nicht wahr haben will, dass ich von keinen Spenden lebe. Ich habe meine Renten und komme gut klar. Wenn Spenden für Dirk kommen sind das kleine Summen über die wir froh sind, denn Sie helfen ja um alles zu deckeln, was anfällt. Auch freuen wir uns wenn Berlin oder Gifhorn keine Platzmiete möchte und sehen dies als Spende. Ich weiß nicht wie solch Leute auf unsagbare Ideen kommen. Dem schreiberling habe ich zurückgeschrieben. Kann einer die IP.Nr. entschlüsseln?
    Euch allen einen schönen Abend. Heidi

    Name: interessiert
    Email: leserschaftderfreiheitunddemokratie@nksla.bl
    URL:
    IP: 93.95.227.83 (93-95-227-83.1984.is)

    Kommentar Text:
    schon komisch oder? irgendwie sind immer die anderen schuld. alle. das ganze universum ist gegen diese heidi stein aus dem tankumweg in isenbüttel. ich finde das sehr merkwürdig. haben sie etwas zu verbergen? spielen sie vielleicht mit allen nur ein mitleidsspiel um spendengelder zu kassieren? und jeder der danach fragt oder sie kritisiert wird zum feind und stasi-freund? wird schon seinen grund haben, warum sie beim hilfeverein gefeuert wurden

    Sie sind ein Spaßvogel, wie sonst soll ich das verstehen.
    Zum einen bekomme ich keinerlei Spendengeldern wie Sie wohl meinen. Jeder DNA-Test muß auch von mir bezahlt werde,auch alle Aktivitäten in Sachen vermisste Kinder werden von mir selbst gesponsert, außer Sie können mit einem Spender dienen.

    Auch wurde ich nicht bei Stasiopfer-Selbsthilfe rausgeschmissen, sondern ich habe mein Amt als Vorstandsmitglied jemand anderen der dann zur Wahl stand, zur Verfügung gestellt. Mitglied bleibe ich weiterhin. Nun will ich mit den Machenschaften des Vorstandes nichts zu tun haben. Als 2. Vorsitzende bin ich beim Amtsgericht Münster eingetragen und würde für die Schulden des Vereins auch haften. Da der Vorsitzende aber mit den Angaben zum Kassen- Buch und zur Mitgliederliste nicht rausrückte habe ich mich zu dem Schritt entschlossen. Außerdem bin ich über meine persönliche Empfindungen Ihnen keine Antwort schuldig und finde Ihren Kommentar als sehr geschmacklos und anmaßend.
    Heidi Stein

  • Bin nicht mehr im Vorstand des Vereins Stasiopfer-Selbsthilfe//20.12.2011

    Gifhorner Rose für Ehrenamtliche,29.10.2011 007Gifhorner Rose

    Nun Ihr werdet verwundert sein, dass ich nur noch als Mitglied da tätig bin. Im letzten Jahr ist viel ungeklärtes in dem orstandsmitglieg Verein gewesen. Der Vorsitzende meint, ich als Vorstandsmitglied
    keinerlei Fragen zu stellen habe. Keine veranstaltung planen kann und auch keine Frage über die Mitgliederzahl und die Finanzen, stellen darf. Also war ich aus jeglicher Vorstandsarbeit ausgeschlossen.
    Ich habe dann im Alleingang und mit viel Begeisterung der Besucher und der Medien, eigene Veranstaltungen getätig und auch in Bautzen II, Opfern und Besuchern von der Vergangenheit berichtet.
    Für meinen Einsatz habe ich die Gifhorner Rose bekommen und eine 2 tägige Reise nach Berlin.
    auch habe ich aus England für meine Arbeit eine CD und ein Armband erhalten, mit Liedern für vermissten Kinder. Ich bin bei vielen Vereinen eingetragen als Ansprechpartner wenn es um Vermisste geht.

    Bautzen II 012Bautzen II,09.09.2011

    Das niedersächsische Landesamt mit einem Profilier habe ich ins Boot ziehen können, er dient der Sache in dem er Phantombilder nach Art des CIA erstellen kann.
    Ihr seht auch allein mit anderen Verbündeten kann ich einiges erreichen.
    Eine Anfrage beim Vorsitzenden Stasiopfer-Selbsthilfe e.V. ob er Opfer kennt in Rügen, bekamm ich eine verneinende Anwort und später garkeine Antwort.
    Find your way Home,27.05.201125.05.2011 Tag der vermissten Kinder
    Das meine Arbeit richtig und nötig ist, sehe ich tagtäglich an den mir übermittelten Grüßen und Wünschen, sowie an der Annahme meiner Hilfe. Ich habe die Thema schon seit über 30 Jahren und habe gelernt damit umzu gehen, die kann ich auf alle Fälle weitergeben.
    Berlin,26,22.05.2011Tag der vermissten Kinder Berlin 2011
    Viele Schüler schreiben mich an und wollen für Ihre Arbeit mehr über den Fall Dirk und andere Fälle wissen. Es ist ein ungeschriebenes Buch, welches wohl nie beendet wird.
    Buch von Katrin,24.10.2011ein Buch meiner Freundin, Zwangsadoption

    Mein nächstes Ziel ist, ein Buch. Hier möchte ich mit der Stasi abrechnen und aufklären.

    Ja dann habe ich auch noch Stasiopfer die noch nicht weiter sind mit Ihren Anerkennungen und Entschädigungen.
    Da ich dies Verfahren selbst durchgemacht habe, kann ich auch da helfen.

    Nun war und es ist es ja so, dass in den ehemaligen Ost-Bereichen viele stasis noch als Beamte arbeiten, wie z.B. im letzten Artikel beschrieben. Wie soll sich das denn auf unsere Opfer auswirken, die haben Angst und kuschen wie einst. Schlimm, aber ich will ja helfen und für all die Opfergruppen da sein.

    heute ziehe ich mich erstmal zurück, da mein Fuß immer noch geschwollen ist und ich nicht auftreten kann. Eine dicke Verbinde und Schmerztropfen.

    Euch einen schönen vorweihnachtlichen Abend Eure Heidi

  • Stasi-belastete Richter urteilten über SED-Opfer//16.12.2011

    Stasi-belastete Richter urteilten über SED-Opfer

    14.12.2011 - In Brandenburg sollen ausgerechnet Richter mit Stasi-Vergangenheit mit der Rehabilitierung von DDR-Opfern befasst gewesen sein.

    Richter mit Stasi-Vergangenheit sind in Brandenburg an der Rehabilitierung von DDR-Unrechtsopfern beteiligt gewesen. Sechs der 13 belasteten Richter hätten sich in den vergangenen 21 Jahren mit der Bearbeitung von „Restitutionsverfahren nach dem Vermögensgesetz beziehungsweise Verfahren nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz“ befasst, sagte Justizminister Volkmar Schöneburg (Linke) der „Bild“-Zeitung.

    Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte auf Anfrage, in diesen 21 Jahren seien sechs Richter eine gewisse Zeit über in diesem Bereich tätig gewesen. Justizminister Schöneburg hatte im Frühjahr eingeräumt, dass in der Brandenburger Justiz noch 150 Mitarbeiter mit Stasi-Vergangenheit beschäftigt sind, darunter 13 Richter und ein Staatsanwalt.

    Der Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Roland Jahn, sagte gegenüber dem Boulevardblatt: "Ich wünsche mir, dass der Justizminister in Brandenburg Transparenz bei den betreffenden Richtern schafft und damit für Vertrauen in die Justiz sorgt. Gerade die Opfer des DDR-Unrechts, die vor Gericht um ihre Rehabilitierung kämpfen, sollen wissen, wer vor ihnen steht."

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13766137/Stasi-belastete-Richter-urteilten-ueber-SED-Opfer.html?mid=552

  • Wanzen in den Wänden//14.12.2011

    Am gestrigen Dienstag, den 13. Dezember 2011, wurden im Rahmen bauarchäologischer Untersuchungen in der Gedenkstätte Bautzen mehrere versteckte Mikrofone (»Wanzen«) entdeckt. Ich sende Ihnen hiermit unsere Pressemitteilung zu diesem Fund zur freundlichen Kenntnisnahme.

    Bautzen II 007,Heidi Stein im Knast Bautzen II,Sept.2011,Bautzen II 008 auch in Bautzen II,Sept.2011

    Wanzen in den Wänden

    Sensationeller Fund in der Gedenkstätte Bautzen bestätigt umfassende Stasi-Bespitzelung

    Bautzen, 14. Dezember 2011. Am Dienstag spürten Fachleute des Fraunhofer-Instituts mehrere versteckte Mikrofone in den Zellenwänden der ehemaligen Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit Bautzen II auf. Mit diesen neuerlichen Funden wird der oft geäußerte Verdacht vieler ehemaliger politischer Gefangener nachhaltig bestätigt, während der Haft intensiv technisch überwacht worden zu sein. Die Überwachung und Kontrolle in Bautzen II war perfekt. Neben Verhören und dem Einsatz von »Zellen-Informatoren« wurden viele der Häftlinge zusätzlich durch versteckte Kameras und »Wanzen« lückenlos technisch überwacht.

    Im Auftrag der Gedenkstätte Bautzen erarbeitet momentan das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie eine detaillierte Expertise über die in der Stasi-Sonderhaftanstalt verwendete Überwachungs- und Abhörtechnik. Durch bauarchäologische Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit wurden nun erstmals ganz gezielt versteckte Mikrofone freigelegt.

    Für die Häftlinge waren die »Wanzen« einst unauffindbar. Hinter Putz, mehreren Farbschichten und der Scheuerleiste versteckt, hörten in mindestens drei Zellen des Isolationstrakts jeweils zwei Mikrofone die Gespräche der Gefangenen mit. Die so genannte »Verbotene Zone« wurde Ende der 1970er Jahre eigens für den prominenten Regimekritiker Rudolf Bahro eingerichtet. Die dort eingesperrten Menschen waren von ihren Mithäftlingen in Bautzen II vollkommen abgeschottet. Von der Stasi, wie sich jetzt bestätigt, nicht.

    Für das wissenschaftliche Gutachten recherchiert Dr.-Ing. Daniel Beer, Akustik-Spezialist des Fraunhofer-Instituts, in den überlieferten Bauplänen des Hafthauses, in Stasi-Unterlagen und Zeitzeugenberichten. Für ihn stehen vor allem noch die ungeklärten Fragen im Raum, »in welcher Qualität tatsächlich Gespräche aufgenommen oder mitgehört werden konnten« und »wer die kleinen Mikrofone mit der Aufschrift ‚Made in Germany’ herstellte.« Die Spur der jüngst entdeckten »Wanzen« führt durch zahlreiche Luftschächte und verliert sich auf dem Dachboden des Gefängnisses. Dort fand Beer nur noch sauber abgetrennte Kabel.

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    Hochauflösende Fotos der freigelegten »Wanzen« und der Gedenkstätte Bautzen finden Sie für Ihre Berichterstattung im Pressebereich unter http://www.stsg.de/cms/bautzen/pressefotos_downloads oder auf Anfrage per Email. Bitte nennen Sie den angegebenen Urheber des Fotos.

    Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Riesel
    Weigangstraße 8a
    02625 Bautzen

    Telefon 03591 530362
    Telefax 03591 40475

    sven.riesel@stsg.smwk.sachsen.de
    www.gedenkstaette-bautzen.de

    Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
    Gedenkstätte Bautzen

  • Stasi-Unterlagen-Gesetz - Druck auf Bundespräsident Wulff wächst//13.12.2011

    Liste von Oberst Ullmann,17.08.2010 18;32;26 Da sind einige aufgezählt und abgetaucht mit geänderter Identität.

    Sie haben wieder die Macht und ich sehe wie dieses Gesetz scheitern wird, weil in Deutschland den Tätern immer wieder die deutschen gesetze zu Nutze sind. Jeder von uns Stasi-Opfern muss um sein Recht kämpfen, weil an den Schnittstellen (meißt in den neuen Bundesländern) Stasileute sitzen.
    Wir Opfer des DDR-Regiems bekommen wieder mal auf Politischer Bühne und von dem Gesetz her, schallende Ohrfeigen.
    Ich kann aus eihner Erfahrung durch unsere Opfer und meinem Schicksal sagen, Hilfe gibt es nur bedingt. Meine letzte Erfahrung war für mich ein psychischer Rückschlagund ich habe es am eigenen Leib auszubaden, mit einem Ganzkörperschmerz und mit einem geschwollenen Knöchel. Man könnte sagen,
    ich sei reif für die Insel und ein psychisches Frack. Also alle die denken die SED- und Stasiopfer
    seinen doch gut versorgt, die täuschen sich. Mein Versorgungsamt arbeitet gerecht, aber was ist bei den anderen die jahrelang kämpfen? Dann gibt es die Opfer die eine Strafe bekommen, wenn sie sagen wer die Täter sind. Ja sie bekommen regelrecht einen Maulkorb von den Behörden. Ist das Gerechtigkeit? Nein, es macht uns nur kranker. Eure am Boden zerstörte Heidi

    VON MARKUS DECKER, 11.12.11

    Berlin/MZ. Aus Politik und Wissenschaft wächst der Druck auf Bundespräsident Christian Wulff, das Stasi-Unterlagen-Gesetz nicht zu unterzeichnen. Grund ist der in dem Gesetz enthaltene Passus, demzufolge die 45 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter aus der Stasi-Unterlagen-Behörde in andere Bundesbehörden versetzt werden sollen. Der Obmann der Grünen im Bundestags-Innenausschuss, Wolfgang Wieland, sagte der MZ: „Es ist verfassungswidrig, für 45 Leute ein Sondergesetz zu machen. Wenn der Bundespräsident das Gesetz nicht unterschreibt, dann freue ich mich.“ Er habe sich „geärgert, dass (Behördenleiter) Roland Jahn dieses Feld überhaupt aufgemacht hat“. In jedem Fall könnten Betroffene aber vor das Bundesverfassungsgericht ziehen und das Gesetz auf diesem Wege zu Fall bringen, so Wieland. SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz nannte das Gesetz „verfassungsrechtlich bedenklich“. Der Berliner Staatsrechtler Ulrich Battis erklärte: „Ich halte das Gesetz für rechtsstaatswidrig und unverhältnismäßig. Es wäre besser, wenn der Bundespräsident es nicht unterschreiben würde.“ Der kulturpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Kurth, forderte das Gegenteil und betonte: „Ich bin mir sicher, dass der Bundespräsident seine Hausaufgaben bis Weihnachten macht. Denn dann ist Abgabetermin.“

    Das Gesetz liegt seit dem 29. November im Bundespräsidialamt bereit. Es sieht im Kern vor, dass die Stasi-Überprüfungen im öffentlichen Dienst bis 2019 fortgeführt werden. Unterschreibt Wulff nicht, wäre damit zum Jahresende Schluss.

    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1323591155355&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370

  • 72 Prozent gegen Stasi-Spitzel in der Politik//12.12.2011

    Bautzen II 012alles Bautzen II-Opfer 2011

    Samstag, 10. Dezember 2011 07:34 - Von Gudrun Mallwitz

    Eine Forsa-Umfrage hat ergeben, dass 72 Prozent der Brandenburger keine früheren Stasi-Mitarbeiter in politischen Ämtern wollen. Eine ebenso große Zahl findet aber auch, dass in der DDR nicht alles schlecht war.

    Die Mehrheit der Brandenburger spricht sich gegen ehemalige Stasi-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und vor allem in der Politik aus. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Die Enquete-Kommission des Landtages zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit hatte sie in Auftrag gegeben. Zwar meinen 62 Prozent der Befragten, dass Personen, die mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet haben, eine „zweite Chance“ erhalten sollten, doch für 67 Prozent gilt dies nicht für eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Nur eine Minderheit von 27 Prozent denkt anders. Noch mehr – 73 Prozent – sprechen sich deutlich gegen frühere Stasi-Mitarbeiter in politischen Ämtern aus.

    Rot-rot in den Schlagzeilen

    Sogar unter den Anhängern der Linken ist eine Mehrheit gegen Ex-Spitzel in politischen Ämtern. Dabei werden derzeit sowohl die Linkspartei in Brandenburg als auch die Landtagsfraktion der Partei von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern geführt. Die rot-rote Landesregierung von Matthias Platzeck (SPD) hatte kurz nach ihrer Bildung 2009 durch gleich mehrere Stasi-Enthüllungen für Schlagzeilen gesorgt.

    83 Prozent aller Befragten sagen allerdings, dass man im Einzelfall je „nach Tätigkeit bei der Staatssicherheit“ unterscheiden müsse, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner am Freitag bei der Vorstellung der Umfrage. 69 Prozent wollen daher, dass Politiker und Beschäftigte im öffentlichen Dienst zumindest darüber Auskunft geben, ob sie in der SED oder im Staatsapparat der DDR höhere Funktionen gehabt haben.

    Brandenburgs Diktaturbeauftragte Ulrike Poppe und die Opposition von CDU, FDP und Bündnisgrüne sehen sich durch dieses Ergebnis in ihren Forderungen bestätigt. Sie kritisieren den laxen Umgang der rot-roten Landesregierung mit ihrem stasi-belasteten Personal seit Langem – vor allem bei Ex-Spitzeln in hohen Positionen in der Polizei und Justiz. In Brandenburg fällt das Vertrauen in Institutionen tatsächlich deutlich niedriger aus als in anderen Bundesländern. Laut Umfrage haben nur 66 Prozent der Befragten großes Vertrauen in die Polizei, nicht einmal die Hälfte (49 Prozent) vertraut in die Justiz. Dahinter rangiert die Bundeswehr mit 45 Prozent. Ganz am Ende steht das Vertrauen in die politischen Parteien, sie erhielten mit acht Prozent den schlechtesten Wert. Das größte Vertrauen haben die Brandenburger zu den Ärzten.

    Immerhin 69 Prozent aller Märker halten noch heute eine Diskussion über die Rolle der Stasi für nötig – darunter vor allem die Anhänger der Grünen und Piratenpartei. 60 Prozent sind aber gleichzeitig dafür, „einen Schlussstrich unter die DDR-Vergangenheit zu ziehen“ – und in die Zukunft zu schauen. Es sind aber auch 46 Prozent der Ansicht, dass man sich an den Schulen in Brandenburg zu wenig mit der DDR und dem Umbruch von 1989 beschäftigt. Dabei hat das Bildungsministerium die Lehrpläne bereits geändert.

    Insgesamt ergibt die Umfrage eine eher positive Einstellung der Brandenburger zur DDR. So war die Deutsche Demokratische Republik nur für 38 Prozent ein Unrechtsstaat, eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent verneint dies. Bei 73 Prozent der Befragten ergeben sich eher positive Assoziationen zur DDR. Als gute Seiten der DDR wurden vor allem die damaligen Arbeitsmöglichkeiten sowie das Schul- und Bildungssystem genannt – und auch die Kinderbetreuung, der soziale Zusammenhalt und das Gesundheitswesen.

    Dass die Märker die DDR in Teilen verklären, könnte auch mit ungelösten Problemen nach der Wiedervereinigung zusammenhängen. Die Lebenserwartung in der DDR war zwar deutlich geringer, doch zeigen sich viele Brandenburger mit der heutigen Ärzteversorgung unzufrieden. Das größte Problem Brandenburgs ist aus Sicht von 42 Prozent die Arbeitslosigkeit. Dabei ist die Arbeitslosenquote auf mittlerweile etwa zehn Prozent gesunken. Zwischen 12 und 16 Prozent der Brandenburger sehen die größten Probleme in der Bildungspolitik, der Abwanderung junger Menschen und der Verkehrsinfrastruktur.

    Brandenburger lieben ihr Land

    Die übergroße Mehrheit der Brandenburger (86 Prozent) findet die Idee der Demokratie im Vergleich zu anderen Staatsformen gut. Die Brandenburger haben laut Umfrageergebnis ein besseres Bild von ihrer Lebenssituation als die Bürgern der anderen neuen Länder. 47 Prozent der Märker sehen sich als Gewinner der deutschen Einheit, nur sieben Prozent als Verlierer. In den Berufsgruppen gibt es mit 73 Prozent den höchsten Anteil der Gewinner bei den Beamten. Zudem zählen sich 60 Prozent der Angestellten und 58 Prozent der Selbstständigen zu den Gewinnern. Unter den Arbeitern fühlen sich nur 42 Prozent als Gewinner. Vor allem ein Umfrageergebnis ragt laut Forsa-Chef Manfred Güllner heraus: Die Brandenburger identifizieren sich ungewöhnlich stark mit ihrem Bundesland. 87 Prozent leben gerne hier.

    Aus Sicht von SPD-Generalsekretär Klaus Ness haben die Märker in der Umfrage ein widersprüchliches Denken offenbart. Das sei Beleg dafür, dass die Geschichte der DDR nicht schwarz-weiß sei. Das Leben in der DDR müsse differenziert betrachtet werden und könne nicht nur in Opfer und Täter untergliedert werden. Für Grünen-Fraktionschef Axel Vogel ist vor allem das mangelnde Vertrauen in Parteien, Kirchen und Institutionen „niederschmetternd“. Die FDP-Rechtsexpertin Linda Teuteberg nennt es „erschreckend“, dass fast die Hälfte (49 Prozent) der Befragten der unterstellten Aussage zustimmt, die Staatssicherheit sei ein Geheimdienst gewesen wie ihn jeder andere Staat auch hat.

    Kommissions-Vizechef Dieter Dombrowski (CDU) sieht angesichts der Umfrage keine Alternative zur weiteren Aufklärung über die SED-Diktatur. Einerseits sähen die Brandenburger die DDR im Rückblick zwar milde. Die Versöhnlichkeit habe aber auch Grenzen. Ministerpräsident Matthias Platzeck sei daher „gewaltig auf dem Holzweg“, wenn er stasibelastete Personen in der Politik in Verantwortung bringe.

    http://www.morgenpost.de/brandenburg/article1851494/72-Prozent-gegen-Stasi-Spitzel-in-der-Politik.html

    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12237960/62249/Enquetekommission-praesentiert-Umfrage-ueber-das-DDR-Bild-der.html

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/213066.keine-reisefreiheit-aber-arbeit.html

  • Vorwürfe gegen Braun: Knabe vermutet Stasi-Seilschaften//07.12.2011

    Vorwürfe gegen Braun: Knabe vermutet Stasi-Seilschaften

    Seit einigen Tagen muss sich Berlins neuer Senator für Justiz und Verbraucherschutz, Michael Braun (CDU) gegen Vorwürfe wehren, er habe als Notar in den vergangenen Jahren am "grauen Immobilienmarkt" mitverdient. Braun spricht von einer "Kampagne" gegen seine Person und weist alle Vorwürfe zurück.

    Am Wochenende hatte sich auch die von Braun eingeschaltete Berliner Notarkammer hinter Braun gestellt und die Vorwürfe als haltlos bezeichnet. Nun bekommt Braun auch Unterstützung vom Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe. Hinter den Vorwürfen gegen Braun steckten möglicherweise alte Stasi-Seilschaften, sagte Knabe am Sonntag. Das Internet sei voller Hinweise auf Stasi-Verbindungen des Initiators der "Kampagne". Knabe wörtlich: "Das riecht danach, dass hier alte Rechnungen beglichen werden sollen."

    Die Vorwürfe gegen Braun waren unter anderem erhoben worden von Jochen Resch, dem Vorsitzenden der Verbraucherzentrale Brandenburg. Brauns Kanzlei am Kurfürstendamm habe Immobilienverkäufe beglaubigt, bei denen Käufer unter Zeitdruck gesetzt und über den Tisch gezogen worden seien, hatte Resch Ende der Woche gesagt.

    Vor zwei Jahren war Resch selbst in die Schlagzeilen gekommen, weil er einen bekannten Stasi-Mann zum geschäftsführenden Vorstand des von ihm finanzierten, mittlerweile aufgelösten Deutschen Instituts für Anlegerschutz (DIAS) gemacht hatte. Man kenne sich "lange Jahre" hatte Resch damals gegenüber dem "Spiegel" gesagt. Ob Resch selbst Stasi-Verbindungen hatte, ist noch unklar, ebenso welche "alten Rechnungen" zwischen Resch und Braun offen sein könnten, wie Knabe es angedeutet hat. Der Anwalt Resch war am Sonntag nicht zu erreichen.

    Nach dem Willen der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus soll sich Michael Braun am kommenden Mittwoch in der Sitzung des Rechtsausschusses zu den Vorwürfen äußern. Der Grünen-Politiker Dirk Behrendt beantragte für die konstituierende Sitzung des Ausschusses den Ordnungspunkt "Michael Braun und der Vertrieb von Schrottimmobilien". Dabei sollten die im Raum stehenden Vorwürfe diskutiert werden, sagte Behrendt.

    Die Notarkammer hatte die Vorwürfe gegen Braun am Freitag als haltlos bezeichnet. Es lägen keine Beschwerden von Urkundsbeteiligten vor. Auch seien keine Ersatzansprüche wegen der Verletzung von Amtspflichten gegen Braun geltend gemacht worden, heißt es in der Stellungnahme. Die Notarkammer beanstandet "aus Sicht der Standesaufsicht" nicht die Beurkundung von Verträgen außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Der Gesetzgeber gehe von der Zulässigkeit eines solchen Verfahrens aus, da er in der Kostenordnung für Notare eine besondere Gebühr für "Urkundsgeschäfte an Sonn- und Feiertagen sowie zur Nachtzeit vorsieht". Zur Aufklärungspflicht heißt es: "Sie würden gegen die Ihnen auferlegte Neutralitätspflicht verstoßen, wenn Sie beispielsweise einer Partei sagten, das sich das Geschäft Ihres Erachtens nicht lohne."BM

    http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1846114/Vorwuerfe-gegen-Braun-Knabe-vermutet-Stasi-Seilschaften.html

  • Bank Austria atmet durch - "Rote Fini" und die DDR-Millionen//06.12.2011

    Bank Austria atmet durch - "Rote Fini" und die DDR-Millionen

    Renate Graber, 02. Dezember 2011 17:51

    "Fini" Steindling beschäftigt die Bank Austria.

    Das Schweizer Gericht, das die Bank Austria zur Zahlung von 240 Millionen Euro verdonnert hat, muss erneut entscheiden. Bank will 114 Millionen gefunden haben

    Wien - Was lange währt, wird endlich gut; bei der Bank Austria (BA) gilt das in der Causa Novum nur bedingt, nämlich bis zur nächsten Gerichtsentscheidung. Denn: Im seit 1993 mit Deutschland geführten Streit um verschwundene Millionen der DDR-Gesellschaften Novum und Transcarbon rund um KPÖ-Treuhänderin und Novum-Chefin Rudolfine "Fini" Steindling hat die BA in der Schweiz einen "Etappensieg" (ein Jurist) errungen.

    Ein Schweizer Kassationsgericht hat das zweitinstanzliche Urteil des Obergerichts Zürich von März 2010 aufgehoben. Das hatte die Bank wegen "Mitwirkung" an der Veruntreuung von SED-Millionen zu einer Schadenersatzzahlung von 240 Mio. Euro (128 Mio. plus Zinsen ab Juni 1994) an Deutschland verdonnert. Gekippt wurde das Urteil aus formellen Gründen, nun ist erneut die zweite Instanz am Zug.

    Die 128 Mio. Euro aus dem Vermögen der Ostberliner "Außenhandelsfirma" Novum hat "die rote Fini" zunächst von der Wiener Länderbank (später: Bank Austria) in die Schweiz transferiert. 1991 ließ sie die Millionen von den Konten bei der damaligen Schweizer Länderbank-Tochter BFZ wieder nach Wien überweisen und holte das Geld dann ab; seither gilt es als verschollen. Zur Erklärung: An Außenhandelsfirmen wie die Novum mussten westliche Gesellschaften, die mit der DDR Geschäfte machten, Zwangsprovisionen zahlen. Die landeten letztlich beim Staat und der Staatspartei SED.

    Die jahrzehntelangen Prozesse zuvor hatten sich nur um eine Frage gedreht: Gehört die Novum der KPÖ (wie diese und die heute 77-jährige Steindling behaupteten) oder Deutschland als DDR-Nachfolgerin? Letzteres ist der Fall, entschieden die Gerichte 2006.

    Warum die jetzige Entscheidung für die BA trotzdem nur ein "Etappensieg" ist: Die Zürcher Richter müssen nun noch einmal darüber befinden, ob die Schweizer Banker Steindling das Geld 1991/92 überhaupt noch auszahlen durften. Denn damals hatte die deutsche Treuhandanstalt das DDR-Vermögen schon übernommen, was die Banker laut ihrer Darstellung nicht wussten - aber wissen hätten müssen, wie die Zürcher Zweitrichter meinten.

    So abenteuerlich wie die ganze Geschichte rund um die Novum und die einstige KPÖ-Finanzerin Steindling, Witwe eines Holocaust-Überlebenden und perfekt vernetzte Pionierin des Ost-Handels in Wien, war der Weg des Geldes. Ab Mai 1991 ließ Steindling die Länderbank 1,8 Mrd. Schilling (rund 130 Mio. Euro) von Novum-Konten in die Schweiz überweisen, bis Februar 1992 waren sie wieder weggeschafft. Laut Zürcher Urteil hat die Länderbank das Geld Steindling nämlich wieder ausbezahlt, und zwar in Wien und in bar. In 51 Tranchen à 20 bis 60 Mio. Schilling. Noch heute erinnern sich damalige Länderbanker daran, wie "die Geldpakete im Kassenraum für Steindling bereitstanden, ein Köfferchen hat ihr jeweils zum Abtransport gereicht".

    Geld gefunden?

    Die Juristen der Bank Austria wollen nun aber beweisen können, dass ein großer Teil der eingeklagten 128 Mio. gar nicht verschwunden sind. 42 Mio. Euro davon seien 1991/92 bei Österreichs Fiskus gelandet: in Form von Steuernachzahlungen der Novum für Provisionen im KPÖ-Reich.

    Weitere 72 Mio. Euro (100 Mio. Dollar) habe Steindling 1992 in der Schweiz als Sicherheitserlag deponiert. 2009 habe sie sich per Vergleich verpflichtet, das Geld für Deutschland freizugeben. Die Deutschen hätten schon kassiert. Was den Rest - also 14 Mio. Euro ohne Zinsen - betrifft, will die Bank nun einen Vergleich mit den Deutschen herbeiführen. (Renate Graber, DER STANDARD, Print-Ausgabe; 3./4.12.2011)

    http://derstandard.at/1322531769498/Bank-Austria-atmet-durch-Rote-Fini-und-die-DDR-Millionen

  • 1960-1990 Stasi-Haftklinik Der Feind auf dem OP-Tisch//01.12.2011

    Wenn Ihr diese Zeilen lest, dann kommt Euch die Galle hoch. Die Unmenschlichkeit kann man garnicht so darstellen wie sie damals war. Denkt Ihr wollt Hilfe, da der Schmerz so groß ist, aber man läßt euch liegen und keiner will operieren. Es gab doch auch für Ärzte im Osten den Eid. Die armen Menschen die das durchmachen mußten.Ich denke ,dass ich denen nie wieder traue und verachte sie.
    Heidi Stein
    Bautzen II 007wir dürfen nie vergessen und verzeihen.

    Ärzte blieben anonym, Kranke wurden gegen Geständnisse operiert: Statt zu heilen, dienten die Mediziner im Berliner Haftkrankenhaus der Stasi als Verhörgehilfen. Ein neues Buch beleuchtet die Geschichte der geheimsten Klinik der DDR - und zeigt, wie nah Therapie und Terror beieinander lagen. Von Solveig Grothe

    Sieben Kugeln hatten den Körper von Dieter Hötger getroffen. Sieben Kugeln aus den Waffen der DDR-Grenzsoldaten, die auf ihn feuerten, als er im Juni 1962 versuchte, Fluchtwillige durch einen Tunnel nach West-Berlin zu holen. Der Moment, als er bereits im Operationssaal lag, blieb ihm für immer im Gedächtnis: Ein Mann in Uniform stürmte herein und versuchte, ihn zu erpressen - ohne Aussage keine OP!

    Hötger lag im Krankenhaus der zentralen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen.

    Nicht mehr mitbekommen sollte der West-Berliner die Auseinandersetzung zwischen den Ärzten um die Frage, wer ihn operieren würde. Ein Geschoss hatte die Kieferhöhle durchschlagen und das äußere Ohr verletzt. Der Chefarzt des Krankenhauses, Dr. Wolfgang Dorr, lehnte ab: Es sei nicht sein Fachgebiet. Die Kopfverletzung operierte schließlich ein Zahnarzt - selbst Insasse des Stasi-Knasts.

    Der Rückgriff auf inhaftierte Mediziner war in dieser Klinik keine Ausnahme. Gerade kurz nach dem Mauerbau fehlte es der DDR an qualifiziertem Personal. Dorr, der Referatsleiter aus dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und verantwortlich für die medizinische Betreuung in den Stasi-Gefängnissen, hatte das Krankenhaus 1959 aufgebaut. Seinen Untergebenen schärfte er ein: "Sie müssen sich eines merken, der Häftling bleibt immer unser Feind." Der hippokratische Eid galt nicht viel im Stasi-Knast.

    Das Haftkrankenhaus setzte andere Prioritäten: Nicht die Heilung der Patienten stand im Vordergrund. Die Aufgabe der Stasi-Mediziner war es, politische Gefangene "haft- und prozessfähig" zu machen. Dass es zwischen beidem einen entscheidenden Unterschied gab, das beschreiben die Autoren Tobias Voigt und Peter Erler eindrücklich in ihrem jüngst erschienenen Buch "Medizin hinter Gittern". Nachdem der Zugang zu den Gefangenen-Akten lange aufgrund des Stasi-Unterlagen-Gesetzes zum Zwecke des Opferschutzes blockiert war, ist es ihnen nun gelungen, Betroffene zu identifizieren und deren Schicksale aufzudecken. Erstmals veröffentlichen sie die Krankengeschichten Inhaftierter und nennen dabei auch die Namen von behandelnden Ärzten, Pflegern, Schwestern und Krankenwärtern. Denn es gehörte zu den Gepflogenheiten dieser Klinik, die Betroffenen sowohl über ihre Behandlung als auch die sie Behandelnden, deren Helfer und Weisungsgeber im Unklaren zu lassen. Nach Einschätzung der Autoren "einmalig in der Geschichte der Medizin".

    "Schlimme Dinge"

    Mehr als 3000 Inhaftierte wurden zwischen 1960 und 1989 im Haftkrankenhaus Hohenschönhausen stationär behandelt. Angeschossene Flüchtlinge ebenso wie schwerkranke Untersuchungshäftlinge und solche, deren Leiden erst mit ihrer Festnahme begann. Die Haft machte sie krank. Sie litten an Depressionen, verweigerten das Essen, verstümmelten sich selbst oder versuchten, sich umzubringen.

    Bevor es das Krankenhaus gab, waren die Häftlinge lediglich von einem kleinen Trupp Sanitäter medizinisch betreut worden. "Schlimme Dinge" seien damals in dem Kellergefängnis passiert, deutete der inzwischen verstorbene Krankenwärter Max Goth gegenüber einer von den Autoren befragten Kollegin an. Voigt und Erler werten dies als Indiz für Folter, auch wenn sich in den Krankenakten selbst darauf erwartungsgemäß keine Hinweise fanden.

    Die Stasi allerdings änderte bald ihre Strategie, schwenkte um von körperlicher Gewalt zu psychologischer Zermürbung. Den Betroffenen sollte man ihr Leid nicht ansehen. Für Schauprozesse wurden die Insassen in den fünfziger Jahren sogar aufgepäppelt - mit erhöhten Essensrationen, einer wenn nötig aufwendigen Sanierung des Gebisses und Höhensonnenbestrahlung für einen gesunden Teint. Eine Maßnahme mit Kalkül: Je weniger elend der Angeklagte aussah, umso leichter würde sich die Volksmeinung gegen ihn wenden lassen.

    "Kiefer ausgehakt, rein den Schlauch"

    Hinweise auf Gewalt gegenüber Gefangenen in medizinischer Obhut fanden die Autoren eigenen Angaben zufolge in den Akten "nur äußerst spärlich". Dafür entdeckten sie aufschlussreiche Gesprächsprotokolle der Stasi, die erkennen lassen, dass sich etwa Chefarzt Dorr mit der ihm auferlegten Zurückhaltung nicht anfreunden konnte: "Ich darf heute keinen Häftling anfassen, und das ist auch, was mir ein bisschen am Arsch hängt, weil ich am Anfang einigermaßen aufgeräumt habe bei den Ganoven", gab er freimütig im Bekanntenkreis zu und erwähnte "Zwangsjacken, Zwangshosen und kalte Bäder" - nicht ahnend, dass auch seine privaten Äußerungen von Spitzeln aufgezeichnet wurden.

    Gegenüber seinem Oberarzt Reinhard Uhlig, auch das war einem Stasi-Protokoll zu entnehmen, erklärte Dorr 1961 bezüglich Inhaftierter, die das Essen verweigerten: "Wenn sie anfangen zu hungern, kippen wir ihnen Salz ins Waschwasser, damit sie das nicht trinken können, sie dursten zwei Tage, und dann ist Schluss." Ein Häftling hatte sich davon offenbar nicht beeindrucken lassen. "Da habe ich gesagt", so Dorr, "komm, alter Freund - alles fertiggemacht, großen Magenschlauch, Kiefer ausgehakt, rein den Schlauch, Trichter drauf und dann die Kalbsbrühe rein, Traubenzucker rein. Das hat er bloß einmal mitgemacht, dann hat er gegessen."

    Geschwätzig und "geltungsbedürftig", zudem "mit organisatorischen Schwächen" und der Neigung, "Frauen als zweitrangige Menschenklasse" zu betrachten, so beschrieb die Kaderakte Dorr, und weder Häftlingen noch Untergebenen blieb das oft unbeherrschte Verhalten des Mannes erspart, der aus Angst vor "Banditen" ständig eine geladene Pistole in der Hosentasche trug. Sein Oberarzt Uhlig beschwerte sich in einem Schreiben an Vorgesetzte über die schlechte Arbeitsmoral und unterlassene Hilfeleistung seitens des "Genossen Chefarzt".

    Vernehmung geht vor

    Das Personal wechselte, eines aber blieb gleich in den 30 Jahren des Krankenhauses: Oberster Dienstherr war die Stasi. Das drückte sich nicht nur in den militärischen Rängen der medizinischen Fachkräfte aus. Die Befehlskette hatte auch unmittelbar Auswirkung auf das Handeln der Ärzte und Pfleger. Mal mehr, mal weniger freiwillig ordneten die Heilkräfte ihren Berufsethos den Interessen des DDR-Geheimdienstes, ihres Arbeitgebers, unter. Denn die medizinische Tätigkeit diente in erster Linie dem Bedürfnis der Ermittler - nicht dem des Kranken. "Wir können doch durch unsere Behandlung nicht die Vernehmung unterbrechen...", war etwa Chefarzt Dorr überzeugt.

    Zwar galt auch in der DDR der ethische Grundsatz der ärztlichen Schweigepflicht. Sanktionen bei Verstößen waren aber nicht zu fürchten. Wer hätte sie auch einfordern sollen? Die Inhaftierten wären dazu kaum in der Lage gewesen, wurden doch die Namen und die Qualifikation der sie Behandelnden grundsätzlich geheim gehalten.

    Oft wussten die Betroffenen nicht einmal, wo sie sich überhaupt befanden. Auch dies gehörte zur Strategie des MfS: Um die Betroffenen zu verwirren, ließ man sie von ihrer Zelle in verschlossene Transporter verfrachten und aus dem Gefängniskomplex heraus über einen Umweg zum Krankenhaus bringen - obwohl sich dieses nur wenige Schritte über den Hof vom Zellengebäude entfernt befand.

    "Das bleibt schön drinne"

    Der Fluchthelfer Dieter Hötger hatte erst nach seiner Verurteilung und der anschließenden Inhaftierung im Stasi-Knast Bautzen von einem Mithäftling erfahren, dass er zuvor in Hohenschönhausen war - dort, wo man ihn ohne ein Geständnis nicht hatte operieren wollen. Die Kiefer-OP hatte dennoch stattgefunden, doch das Projektil, das seit seiner Festnahme im Juni 1962 in seiner Lunge steckte, ließ Hötger nie entfernen. Als er nach zehn Jahren Haft entlassen werden sollte, wollte ihn die DDR noch operieren. Er aber weigerte sich: "Das bleibt schön drinne, als Beweis für später mal, dass ihr nicht sagen könnt, ihr habt nicht auf mich geschossen."

    Auch die ehemalige Berufschullehrerin Brigitte Bielke verweigerte eine OP im Gefängniskrankenhaus. Aus Angst. Bei einem Unfall in der Haftanstalt Halle hatte sie sich 1988 die Kniescheibe zertrümmert. Die Wärter warfen der ausreisewilligen Regimekritikerin vor, Simulantin zu sein. Schließlich wurde sie doch operiert, von einem Arzt, der sich ihr nicht vorstellte. Das Bein konnte sie danach kaum mehr bewegen. Erst kurz vor ihrem Freikauf durch die Bundesrepublik bot man ihr in der DDR eine erneute Operation an. Sie aber wollte auf keinen Fall noch einmal unter das Messer eines anonymen Mannes.

    Die Anonymität des medizinischen Personals war es schließlich auch, die juristische Untersuchungen zu den Vorgängen im geheimsten Krankenhaus der DDR erschwerte. Bislang als Einziger musste sich vor Gericht der Nervenarzt Horst Böttger verantworten. Vom Vorwurf fehlerhafter medizinischer Behandlung von Inhaftierten wurde er aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

    Tobias Voigt, Peter Erler: "Medizin hinter Gittern - Das Stasi-Haftkrankenhaus in Berlin-Hohenschönhausen". Jaron Verlag, Berlin 2011, 96 Seiten.

    Das Buch erhalten Sie im SPIEGEL-Shop.

    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23991/der_feind_auf_dem_op_tisch.html

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