Am Samstag war das Shooting für die Talkrunde, die am 30.10. regional um 18:30 Uhr ausgestrahlt wird. Danach ist sie dann auch im Internet abrufbar. Es wurde ein rundes ausführliches Interview mit drei verschiedenen Geschichten, die aber alle in den Bereich Hilfe für andere gehen. Übrigens wurde die Sendung von einer Stunde auf 90 Minuten verlängert, weil es ein so brisantes Thema ist! Ich bekam 20 Minuten, die von mir, denke ich, gut genutzt wurden und wo ich über die Arbeit im Netzwerk sprechen konnte. Ich konnte auch das Thema Zersetzung ausführen und die Stasimethoden anschneiden, die heut immer noch oder weiter betrieben werden. Heinz sagte, ich habe diesmal diese Methoden härter angeprangert. Nun gut, ich habe den Mund aufgemacht und für uns alle gesprochen und mich bei dem Chef des Senders bedankt, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, es anzusprechen.

Danach konnte ich kaum noch denken. Wahnsinn, wie das schlaucht und kaputt macht. Habe in der TV-Redaktion auch einen Schotten getroffen, der total interessiert ist und mir seine Telefonnummer gegeben hat. Er ist Theaterregiseur, aber nicht mit Profis, nur mit Laien, meist Kinder. Wieder ein Kontakt, der mich in Sachen Verbreitung etwas weiterbringen kann.
Wie die ausgegrabenen SPIEGEL-Artikel über Sicherheitsunternehmen in Deutschland (heute!), die vermutlich mit den verschwundenen Geldern der Stasi aufgekauft und aufgebaut wurden (nach der Wende!!), zeigen, wird es immer offensichtlicher, was da so alles läuft... In einem der Gangstalkingfälle gibt es mittlerweile nämlich konkrete Spuren zu einem Sicherheitsunternehmen und zwei Wachdiensten. Wir bleiben dran.

Die Redakteurin von Mona Lisa hat angerufen und mir dasselbe von dem Computerbildexperten erzählt, jetzt wird weiter gesucht. Sie will bei einer Gerichtsmedizinerin anrufen, die auch schon Bilder von Leichen rekonstruiert hat, und sehen, was machbar ist. Also ist das ja wirklich eine Schatzsuche...